Netzwerktechnik
- Zurück
- 1: Netzwerk-Wartung.
- 2: Netzwerk-Analyse.
- 3: Netzwerk-Management.
- 4: Netzwerk-Zertifizierung.
- 5: Netzwerk-Sicherheit.
- 5.1: Struktur und Entscheidungshilfen.
Entscheidungshilfen für den Unternehmer
Problemfelder
können zum Beispiel entstehen durch:
- historisch gewachsene Sicherheitsinfrastrukturen ohne Sicherheitskonzept.
- Anwendern fehlt das Sicherheitsbewusstsein (Sensibilisierung/Schulung).
- Schwierigkeit, ein Sicherheitsniveau zu definieren, realisieren und zu halten.
- Erkenntnis: Angriffe können von "außen" und "innen" kommen.
- Sicherheitsmaßnahmen und -produkte z.T. unbekannt.
Erfahrungen
- Fehlerhafte Annahme: IT-Sicherheitsmaßnahmen verursachen hohe Kosten (Kosten können minimiert bzw. reduziert werden durch Menschenverstand, Organisation, Schulungen).
- Fehleinschätzungen des eigenen Sicherheitsbedarfs (was passiert, wenn... ?).
- Nicht gelebte IT-Sicherheit
(Zuverlässigkeit, Arbeitsqualität, Identifikation, Wettbewerbsvorteile). - Fehlerhafte Annahme:
Erfolgsfaktoren sind gesunder Menschenverstand, durchdachte organisatorische Regelungen und zuverlässige - gut informierte Mitarbeiter, die selbständig Sicherheitserfordernisse diszipliniert und routiniert beachten. - Fehleinschätzungen:
"Bei uns ist noch nie was passiert."
"Was soll bei uns schon zu holen sein, so geheim sind unsere Daten nicht."
"Unser Netz ist sicher",
"Unsere Mitarbeiter sind vertrauenswürdig" - Nicht gelebte IT-Sicherheit:
Mitarbeiter sind zuverlässiger, die Arbeitsqualität steigt, Identifikation Wettbewerbsvorteile durch Vertrauen und Integrität, Effektivere Wartung.
Typische Schwachstellen
- Unzureichende IT-Sicherheitsstrategie:
(Stellenwert, Prozesssicherung, Dokumentation, Verstöße). - Kein systematisches Herangehen ans Thema IT-Netzwerksicherheit.
- Nichtbeachtung von Sicherheitserfordernissen (Bequemlichkeit, Akzeptanz, Schulung).
- Unsichere Vernetzung/Internetanbindung (Abschottung).
- Schlechte Konfiguration von IT-Netzwerken (Administration, Rechte).
- Schlechte Wartung von IT-Netzwerken (Abnahmemessungen, Zertifizierungen, Updates).
- IT-Netzwerksicherheit wird nie oder selten überprüft (Verfügbarkeit, Schwachstellen, worst case).
- Effizienz der Sicherheitskonzepte werden nicht getestet (Angriff, Passwörter, Sorgfalt).
- Dokumentation fehlt oder nicht auf dem aktuellen Stand.
Fazit (für KMUs)
- Das BSI-Grundschutzhandbuch scheint ein "theoretischer Maßnahmenkatalog" zu sein.
- Die IT-Netzwerksicherheit als Plattform für alle Geschäftsprozesse wird gefährlich unterschätzt.
- Die Beurteilungsfähigkeit für IT-Sicherheit im Netzwerk ist nur unzureichend vorhanden.
- Der Wettbewerbsvorteil sicherer IT-Netzwerke gerade für Kunden- und Partnerstrukturen wird selten gesehen.
- Die Anzahl der vernetzten IT-Systeme steigt, somit auch das Netzwerk-Sicherheitsrisiko.
Konzeptionell
Konzeptionelle Netzwerksicherheit
Sicherheitsstrategie
Datensicherheit
Sicherheitscheck
geprüfte Bestandteile sollten u.a. sein:
- Test der Verfügbarkeit (Ausfall, Störungen, Redundanz).
- Test der Zugriffssicherheit (Passwörter, Verschlüsselungen, insb. Funk).
- Test der Angriffssicherheit (Sniffer, Port-Scanner, Simulierte Angriffe aus Intra- und Internet).
- Test der Datensicherheit (Rekonstruktion).
Aktiv
Aktive Netzwerksicherheit (Vertraulichkeit und Integrität)
Aktive Netzwerksicherheit
Zugriffssicherheit
zu reglementierende Bestandteile sind u.a.:
- Rechteverwaltung.
- Kennwortrichtlinien.
- Authentifizierung.
- Authentifizierungsprotokolle: RADIUS, TACACS.
- Verschlüsselung: IPSec, Public Key Infrastrukture (PKI), Internet Key Exchange (IKE).
- Virtuelle Private Netzwerke (VPN).
- Zugangshardware (Smart Card Access, Biometrische Zugänge ...)














